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2gether füreinander da sein“, so stellte unsere Klassenlehrerin uns das
Thema des Sozialpreises 2011 vor. „Und habt ihr Lust und Ideen?“
Ideen sprudelten hervor:
Plätzchen backen, verkaufen und spenden, Weihnachtsbasar,
Altkleidersammeln…Nein, alles sozial, aber kann man nicht direkt „an“
den Menschen?
Wir überlegten, welche
sozialen Einrichtungen es vor Ort gibt. Schnell kamen wir auf
Altenpflegeheime. „Vielleicht sind dort ältere Menschen, ja auch gerade
in der Adventszeit, alleine?!“ Eine Vermutung…
Nach einiger Recherche
fanden wir als Partner das Aphasiezentrum in Langförden. Hier sollte ein
„Besuchsdienst“ eingerichtet werden. „ Mensch, da können wir doch
mitmachen!“ „Ich weiß nicht, so ganz alleine einen Nachmittag mit einem
älteren Menschen verbringen, den ich so gar nicht kenne?“
„Die freuen sich bestimmt!“
„Die sind zu alt für uns und wir zu jung für die.“ „Ich trau mir das
nicht zu“…
Bei all den Unsicherheiten
und Fragen entschlossen wir uns, ein umfassendes Projekt daraus zu
machen. In Frau Gubine van Lier fanden wir eine tolle Ansprechpartnerin,
die mit uns zunächst über Alterstheorien, -klischees sowie Würde und
Respekt sprach. Für den „ Besuchsdienst“ fanden sich 9 Schüler und
Schülerinnen. Alle waren der Meinung, dass dieses Amt freiwillig
übernommen werden musste. Die Neun bekamen einen Nachmittag eine
Einführung und besuchten dann regelmäßig in der Adventszeit die
Bewohner, spielten, redeten mit ihnen oder gingen spazieren. Zwei
Schülerinnen führen diesen Besuchsdienst nun auch im neuen Jahr weiter.
Da aber die gesamte Klasse ihren Beitrag zum Projekt leisten wollte,
wurde auch noch ein Kaffeenachmittag am 24.01.2012 organisiert. Selbst
gebackener Kuchen, Bingo, Gesang und nette Unterhaltungen standen hier
auf dem Programm. Um Berührungsängste abzubauen, wird im Februar noch
eine Besichtigung, der Einrichtung stattfinden. Hierbei sollen auch
verschiedene soziale Berufe vorgestellt werden. Und wer weiß, vielleicht
finden ja noch einige Schüler oder Schülerinnen, dass „2gether
füreinander“ als Motto auch für den Lebens/Berufsweg gelten kann |