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Im
Auftrag von Reader´s Digest hat das Meinungsforschungsinstitut Emnid Lehrer
zum Thema "Was Lehrer von Eltern erwarten" befragt. Die
wichtigsten Erwartungen von Lehrern an Eltern, die von Frau Doris Kochanek in
der Januarausgabe von Reader´s Digest aufgezeichnet wurden, möchte ich hier
in verkürzter Fassung zusammentragen.
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Ich
hoffe, dass einige Aussagen zum Denken anregen und sich die Zusammenarbeit
zwischen Schule, Eltern und Schülern verbessert. Mit
freundlichen Grüßen Matthias
Varelmann, Lehrer der Ludgerus-Schule
Vechta
email: info@matthias-varelmann.de
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- 58%
der Lehrer würden den Eltern gerne sagen:
"Ich glaube, Sie nehmen sich zu wenig
Zeit für Ihr Kind."
Tipp: Machen Sie gemeinsame Mahlzeiten zur Regel. Um Zeit für die
Kinder zu haben, sollten Sie ruhig auch einmal auf Ihre Freizeit
verzichten.
- 49%
der Lehrer würden den Eltern gerne sagen:
"Ich schätze Ihre Hausaufgaben, aber
ich möchte, dass Sie Ihr Kind unterstützen, Sie selbst zu machen"
Tipp: Bieten Sie Ihrem Kind an, Vokabeln abzufragen oder eine Aufgabe
durchzusehen. Schlagen Sie gemeinsam etwas nach. Ermuntern Sie es,
im Unterricht nachzufragen, wenn es etwas nicht verstanden hat.
- 45%
der Lehrer würden den Eltern gerne sagen:
"Ich glaube, Sie wissen gar nicht,
was für ein wunderbares Kind Sie haben."
Tipp: Loben Sie Ihr Kind, wenn es etwas gut gemacht hat oder sich
besonders angestrengt hat. Liebevolle Zuwendung stärkt ein
Selbstwertgefühl. Wenn es einen Vorfall in der Schule mit Ihnen
besprechen möchte, vertrösten Sie es nicht. Es geht nicht darum, sofort
gute Ratschläge zu geben. Hören Sie Ihrem Kind erst einmal gut zu.
- 44%
der Lehrer würden den Eltern gerne sagen:
"Ihre Erwartungen an Ihr Kind sind
viel zu hoch."
Tipp: Schimpfen Sie nicht nach schlechten Leistungen. Sagen und zeigen
Sie Ihrem Kind, dass Ihre Liebe zu ihm nicht an seinen Schulnoten hängt.
- 31%
der Lehrer würden den Eltern gerne sagen:
"Schimpfen Sie nicht mit mir, wenn
Ihr Kind etwas nicht gut macht - motivieren Sie Ihr Kind lieber, in der
Schule gut mitzumachen."
Tipp: Warten Sie nicht bis Probleme auftauchen. Elternabende,
Sprechtage und Schulfeste geben Ihnen Gelegenheit, die Lehrer Ihres Kindes
kennen und einschätzen zu lernen.
Den
gesamten Artikel finden Sie auch im Internet unter: www.readersdigest.de
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Und
hier noch ein paar offene Worte von Lehrern aus der Emnid - Umfrage:
- Wir
Lehrer sind nicht der Feind der Schüler. Es ist dumm von Ihnen, gegen die
Schule zu arbeiten.
- Übertragen
Sie nicht Ihre eigenen Wünsche auf Ihr Kind. Lassen Sie ihm Luft und
Freiraum.
- Stehen
Sie morgens mit Ihrem Kind auf, und frühstücken Sie mit ihm.
- Unternehmen
Sie doch einmal etwas mit Ihrem Kind. Spielen Sie mit ihm, gehen sie
zusammen wandern, oder machen Sie eine Fahrradtour.
- Sorgen
Sie dafür, dass Ihr Kind nicht so viel Zeit vor dem Fernsehgerät und
Computer verbringt und stattdessen mehr an die frische Luft geht.
- Kinder
brauchen Liebe und Zuwendung. Vor allem die ihrer Eltern
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